1.3.4 Prinzipielle Energieflüsse bei Heizungssystemen: Primärenergie, Sekundärenergie, Endenergie, Nutzenergie

Als Primärenergie bezeichnet man energiewirtschaftlich die Energie, die mit den in der Natur vorkommenden Energiequellen als freie oder gebundene Energieform zur Verfügung steht. Dazu gehören die oben vorgestellten Energien des Energiespektrums:

  • erneuerbare Energie wie Biomasse, Wasserkraft, Sonnenenergie, Erdwärme (Geothermie) und Windenergie,
  • fossile Energie wie Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und Erdöl und
  • Kernenergie (Uran).

Sekundärenergien oder Energieträger entstehen durch verlustbehaftete Umwandlungsprozesse wie Verbrennung, Kernspaltung oder Raffinieren. Energieträger sind zum Beispiel Gas, elektrische Energie, Benzin, Kerosin oder Fernwärme.
Die nach eventuellen weiteren Umwandlungs- oder Übertragungsverlusten beim Verbraucher ankommende Energie bezeichnet man als Endenergie.

Die Nutzenergie ist schließlich diejenige Energie, die dem Endverbraucher durch direkte Anwendung oder nach Umwandlung aus Endenergie für die gewünschte Energiedienstleistung zur Verfügung steht. Zur Nutzenergie gehören Wärme, Kälte, Licht, mechanische Arbeit oder Schallwellen.

In der Regel ist die Nutzenergiemenge kleiner als die Endenergiemenge, da die Energieumwandlung aus Endenergie verlustbehaftet ist. Eine Glühlampe erzeugt z.B. sowohl Licht als auch Wärme aus der Endenergie Strom. Normalerweise wird die Wärme jedoch nicht genutzt.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Primärenergie)

(http://de.wikipedia.org/wiki/Sekundärenergie)

(http://de.wikipedia.org/wiki/Endenergie)

(http://de.wikipedia.org/wiki/Nutzenergie)

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